Öffnungszeiten

Mo - Do: 7:30 - 16:00 Uhr
Fr: 7:30 - 13:00 Uhr
Sa & So: Geschlossen

Kontakt

Wärme­pumpen

Eine Wärmepumpe hilft nicht nur Ihnen, sondern auch der Umwelt

Eine Wärmepumpe ist eine clevere Investition, die sich langfristig auszahlt. Denn sie nutzt die kostenlose Energie, die in der Luft, im Wasser oder im Boden gespeichert ist, um Ihr Zuhause zu heizen. Damit können Sie Ihre Heizkosten deutlich reduzieren, vorausgesetzt, dass die Wärmepumpe optimal auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist. Außerdem leisten Sie somit auch einen Beitrag zum Umweltschutz und zur Nachhaltigkeit für die kommenden Generationen.

Mit einer Wärmepumpe können Sie sich von fossilen Brennstoffen verabschieden, die oft aus politisch instabilen Regionen oder Konfliktzonen importiert werden müssen. Eine Wärmepumpe nutzt die natürliche Energie, die in Ihrem eigenen Boden oder der Luft gespeichert ist, und macht sie unabhängig von Erdgas oder Heizöl mithilfe meist grünes Stromes nutzbar.

Eine Wärmepumpe ist eine zukunftssichere Investition für Ihr Gebäude, egal ob neu oder alt. Der Gesetzgeber legt immer höhere Standards für den Energieverbrauch von Gebäuden fest, um die Klimaschutzziele der Regierung zu erfüllen. Mit einer Wärmepumpe können Sie diese Anforderungen problemlos erfüllen und gleichzeitig Heizkosten sparen. 

Ein Vorteil von Wärmepumpen ist ihre kompakte Bauweise und ihr geringer Pflegebedarf. Wärmepumpen nutzen Strom als Energiequelle und sind daher unabhängig von fossilen Brennstoffen, die einen eigenen Lagerplatz erfordern. Außerdem sind Wärmepumpen emissionsfrei und brauchen keinen Schornstein, der regelmäßig gereinigt werden muss. Das spart ebenfalls Zeit und Kosten.

Gut für die Umwelt

Keine CO2-Emissionen vor Ort

Die Wärmepumpe ist eine umweltfreundliche Heizlösung, die keine CO2-Emissionen direkt verursacht. Der einzige Faktor, der die Klimabilanz der Wärmepumpe beeinflusst, ist die Art des Stroms, der für ihren Betrieb benötigt wird. Wenn Sie Strom aus erneuerbaren Quellen wie Wind, Sonne oder Wasser verwenden, können Sie mit Ihrer Wärmepumpe klimaneutral heizen. So leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und sparen gleichzeitig Heizkosten.

Funktionsprinzip Waermepumpe
Funktionsprinzip einer Wärmepumpe

Eine nachhaltige Energiequelle: Umweltwärme

Was wäre, wenn wir eine Energiequelle hätten, die niemals versiegt, die uns unabhängig von fossilen Brennstoffen macht und die keine schädlichen Emissionen verursacht? Diese Energiequelle gibt es: die Umweltwärme. Sie ist die Wärme, die in der Luft, im Wasser und im Boden gespeichert ist. Diese Wärme wird ständig durch die Sonneneinstrahlung und durch geothermische Prozesse im Erdkern erneuert. Sie ist also praktisch unerschöpflich und steht uns überall zur Verfügung.

Wie Sie mit einer Wärmepumpe das Klima schützen können

Wussten Sie, dass Sie mit einer Wärmepumpe nicht nur Heizkosten sparen, sondern auch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten können? Eine Wärmepumpe nutzt die natürliche Wärme aus der Umgebungsluft, dem Grundwasser oder dem Erdreich, um Ihr Zuhause zu beheizen. Dabei kommt kein Verbrennungsprozess zum Einsatz, der klimaschädliche Gase oder Rußpartikel erzeugen würde. Eine Wärmepumpe ist also eine saubere und effiziente Alternative zu herkömmlichen Heizsystemen, die fossile Brennstoffe wie Öl oder Gas benötigen. Mit einer Wärmepumpe können Sie Ihren CO2-Ausstoß deutlich reduzieren und so einen positiven Einfluss auf das globale Klima haben.

Wärmepumpen nutzen keine begrenzten Ressourcen

Wärmepumpen sind eine effiziente und nachhaltige Art, Gebäude zu heizen oder zu kühlen. Sie nutzen die Umweltwärme aus der Luft, dem Wasser oder dem Erdreich, die praktisch unbegrenzt vorhanden ist. Dadurch reduzieren sie den Verbrauch von fossilen Brennstoffen, die nur in begrenzter Menge vorhanden sind und das Klima belasten. Wärmepumpen benötigen nur einen geringen Anteil an elektrischer Energie, um die Umweltwärme auf ein nutzbares Temperaturniveau zu bringen. Diese Energie kann aus erneuerbaren Quellen wie Sonne oder Wind stammen, was die Umweltbilanz noch weiter verbessert.

Luft, Erdreich
und Grundwasser
als Wärmequellen
LUFT
ERDREICH
GRUNDWASSER

 

split waermepumpe 2Eine Luft-Wasser Wärmepumpe nutzt die Wärmeenergie aus der Umgebungsluft, um das Gebäude zu beheizen oder zu kühlen. Sie funktioniert ähnlich wie ein Kühlschrank, aber in umgekehrter Richtung: Während ein Kühlschrank die Wärme aus dem Inneren an die Umgebung abgibt, absorbiert eine Wärmepumpe die Wärmeenergie aus der Umgebungsluft und gibt sie an das Gebäude ab.

Die Luft wird durch einen Lüfter in das System gesogen und über einen Wärmetauscher geleitet, in dem die Wärmeenergie auf ein Kältemittel übertragen wird. Das Kältemittel erhitzt sich dabei und strömt in einen Verdichter, in dem es unter Druck gesetzt wird. Dadurch erhöht sich die Temperatur des Kältemittels weiter und es kann nun in einem Wärmetauscher Wärme an das Gebäude abgeben. Das erwärmte Kältemittel strömt dann zurück in den Wärmetauscher, wo es wieder abgekühlt wird und den Wärmeübertragungsprozess wiederholt.

Im Vergleich zu herkömmlichen Heizungsmethoden können Luft-Wasser-Wärmepumpen eine sehr hohe Energieeffizienz erreichen, da sie die Umgebungsenergie nutzen und nicht erst mittels eines Brennstoffes erhitzt werden müssen.

 

550 197

Eine Wärmepumpe, die das Erdreich als Wärmequelle verwendet, wird als Erdwärmepumpe bezeichnet. Diese Art von Wärmepumpe nutzt die Energie, die im Boden gespeichert ist, um Wärmeenergie für das Gebäude bereitzustellen.

Ein typisches System für eine Erdwärmepumpe besteht aus einer Wärmepumpe, die im Inneren des Gebäudes installiert ist, und einem Erdwärmesondensystem. Das Erdwärmesondensystem besteht aus einer Reihe von Rohren, die in den Boden eingetaucht sind, um die Wärmeenergie aufzunehmen. Diese Rohre enthalten eine Flüssigkeit, die durch die Rohre strömt und die Wärmeenergie aufnimmt, die es dann an die Wärmepumpe im Inneren des Gebäudes weiterleitet.

 

Bild Grundwasser

Eine Wärmepumpe, die mit Grundwasser betrieben wird, nutzt die Wärmeenergie, die im Boden im Grundwasser enthalten ist. Der Prozess beginnt damit, dass ein im Boden eingelassener Wärmetauscher Wärme aus dem Grundwasser aufnimmt. Diese Wärmeenergie wird dann von einer Wärmepumpe aufgenommen und an das Gebäude weitergeleitet, wo sie verwendet wird, um die Raumheizung und die Warmwasserbereitung zu unterstützen.

Eine Wärmepumpe, die mit Grundwasser betrieben wird, hat mehrere Vorteile gegenüber anderen Arten von Wärmepumpen. Zum Beispiel ist die Wärmeenergie, die im Boden im Grundwasser enthalten ist, in der Regel konstanter und zuverlässiger als die Wärmeenergie, die aus der Luft gewonnen wird. Daher kann eine Wärmepumpe, die mit Grundwasser betrieben wird, in der Regel mehr Wärmeenergie pro Einheit Strom erzeugen als eine Wärmepumpe, die mit der Luft betrieben wird.

Ein weiterer Vorteil ist, dass das Grundwasser im Vergleich zu Luftwärmepumpen in tieferen Bodenschichten gewonnen wird, und somit in der Regel eine höhere Temperatur aufweist und damit die Wärmepumpe einen höheren COP (Coefficient of Performance) hat, was bedeutet, dass sie mehr Wärmeenergie produzieren kann als sie an elektrischer Energie benötigt.

Es gibt jedoch auch einige Nachteile bei der Verwendung von Grundwasser-Wärmepumpen zu berücksichtigen. Es kann beispielsweise schwierig sein, eine geeignete Quelle für das Grundwasser zu finden und ggf. brauchen sie eine Genehmigung der zuständigen Behörde, um das Wasser abzusaugen. Auch die Wartung der Anlage ist nicht unbedingt einfacher als bei anderen Wärmepumpen.

Insgesamt ist eine Wärmepumpe, die mit Grundwasser betrieben wird, eine gute Wahl für Gebäude, die in Regionen mit konstanten und zuverlässigen Temperaturen des Grundwassers liegen.

FAQ - Wärmepumpen

Um herauszufinden, ob Sie in Ihrem Haus eine Wärmepumpe einbauen lassen können, sollten Sie folgende Schritte in Betracht ziehen:

Welche Gründe sprechen für eine Wärmepumpe?

  • Energieeffizienz: Wärmepumpen haben eine hohe Jahresarbeitszahl, was ihre Effizienz anzeigt.
  • Klimafreundlichkeit: Sie nutzen erneuerbare Energiequellen und können, wenn mit Ökostrom betrieben, nahezu klimaneutral arbeiten.
  • Kosteneinsparung: Durch die hohe Effizienz können Wärmepumpen langfristig Heizkosten senken und sind durch hohe Förderungen besonders attraktiv.
  • Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen: Wärmepumpen machen unabhängig von der Verfügbarkeit und Preisentwicklung fossiler Brennstoffe.
  • Steigerung des Immobilienwerts: Eine moderne Heizanlage wie die Wärmepumpe kann den Wert einer Immobilie erhöhen.
  • Vielseitigkeit: Sie eignen sich für verschiedene Heizflächen und Gebäudetypen, sowohl im Neubau als auch in Bestandsgebäuden.
  • Zukunftssicherheit: Wärmepumpen gelten als zukunftsfähige Lösung im Rahmen der Energiewende.

Welche Nachteile hat eine Wärmepumpe?

 

  • Platzbedarf: Insbesondere Erdkollektoren benötigen einen großen Platzbedarf für die Installation.
  • Erschließungskosten: Die Installation von Erdsonden kann mit hohen Erschließungskosten verbunden sein.
  • Abhängigkeit von örtlichen Gegebenheiten: Die Effizienz von Erdwärmepumpen ist stark von den lokalen Bedingungen wie Grundwasserstand oder Bodenbeschaffenheit abhängig.
  • Hohe Anschaffungskosten: Wärmepumpen können in der Anschaffung teurer sein als andere Heizsysteme.
  • Stromverbrauch: Im Winter kann der Stromverbrauch von Wärmepumpen, insbesondere bei niedrigen Außentemperaturen, ansteigen.

Wie kann ich herausfinden, ob der Einbau einer Wärmepumpe in meinem Haus Sinn ergibt?

 

  • Prüfen Sie die Voraussetzungen für die Installation einer Wärmepumpe, wie z.B. die Vorlauftemperaturen der Heizung und den Wärmeschutz des Gebäudes.
  • Berücksichtigen Sie, dass Neubauten meistens geeignet sind, während bei Altbauten eventuell Umbaumaßnahmen notwendig sind, wie der Austausch von Heizkörpern oder die Installation einer Flächenheizung.
  • Ein hydraulischer Abgleich der Heizung und die Verbesserung des Wärmeschutzes können erforderlich sein, um die Effizienz der Wärmepumpe zu optimieren.
  • Informieren Sie sich über mögliche Fördermittel und Genehmigungsverfahren, die für den Einbau einer Wärmepumpe notwendig sein könnten.

Welche Finanzierunghilfen gibt es für den Einbau einer Wärmepumpe?

  • Basisförderung von 30% für den sachgerechten Heizungstausch auf eine förderfähige Wärmepumpe.
  • Klima-Geschwindigkeits-Bonus von 20%, wenn die Wärmepumpe Ölheizung oder eine mindestens 20 Jahre alte Gasheizung ersetzt.
  • Einkommensabhängiger Bonus von 30% für Haushalte mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen von unter 40.000 Euro.
  • Effizienzbonus von 5% für den Einsatz klimafreundlicher Kältemittel oder effizienter Wärmequellen wie Geothermie.
  • Die Förderung ist auf maximal 70% der Investitionskosten (max. 30.000 Euro für die erste eigengenutzte Wohneinheit) begrenzt.
  • Anträge können online bei der KfW gestellt werden.
  • Neben der KfW-Förderung gibt es auch Möglichkeiten, eine Heizungsoptimierung durch das BAFA fördern zu lassen.

Wünschen Sie sich eine individuelle Beratung bei Ihnen vor Ort? Sprechen Sie uns gerne jederzeit an!