Öffnungszeiten

Mo - Do: 7:30 - 16:00 Uhr
Fr: 7:30 - 13:00 Uhr
Sa & So: Geschlossen

Kontakt

Gas & Ölheizungen

Zuverlässige und moderne Technik

Gasheizungen sind seit Jahren im Einsatz und haben sich als besonders betriebssicher erwiesen. Außerdem profitieren Sie von der fortschrittlichen Brennwerttechnik, die in modernen Gasheizungen zum Einsatz kommt. Diese Technik nutzt den im Brennstoff vorhandenen Energiegehalt (den Brennwert) optimal aus, indem sie auch die in den Abgasen enthaltene Wärme zum Heizen verwendet. Das bedeutet, dass Sie weniger Gas verbrauchen und mehr Wärme für ihr Geld bekommen.

Ein weiterer Vorteil von Gasheizungen ist ihre hohe Energieeffizienz. Das heißt, dass sie einen großen Teil der eingesetzten Energie in nutzbare Wärme umwandeln. Gasheizungen mit Brennwerttechnik erreichen extrem hohe Wirkungsgrade, die bei der gültigen Berechnungsmethode teilweise sogar über 100 % liegen. Das spart Ihnen nicht nur Heizkosten, sondern schont auch die Umwelt. Denn bei der Verbrennung von Erdgas entstehen deutlich weniger Schadstoffe und Kohlendioxidemissionen als z.B. bei Ölheizungen.

Gasheizungen sind nicht nur effizient, sondern auch günstig in der Anschaffung. Im Vergleich zu anderen Heizsystemen wie Wärmepumpen oder Pelletkesseln (ohne Förderungen) sind die Anschaffungskosten für eine Gasheizung relativ niedrig. Zudem können Sie von verschiedenen Förderprogrammen profitieren, wenn Sie Ihre alte Heizung durch eine neue Gasheizung ersetzen und zum Beispiel mit einer Wärmepumpe kombinieren.

Gasheizungen lassen sich außerdem gut mit erneuerbaren Energien kombinieren. Zum Beispiel können Sie eine Gasheizung mit einer Solarthermieanlage koppeln, die Sonnenenergie nutzen, um Ihr Warmwasser zu erwärmen oder Ihre Heizung zu unterstützen. Das reduziert Ihren Gasverbrauch noch weiter und erhöht Ihre Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen. Auch eine Kombination mit einer Wärmepumpe ist möglich, die Umgebungswärme aus der Luft, dem Wasser oder dem Boden nutzt, um Ihr Haus zu heizen. Das erhöht nicht nur Ihre Energieeffizienz, sondern erschließt Ihnen auch weitere Fördermöglichkeiten für den Ausbau regenerativer Energien.

Heizen mit Öl: Das sollten Sie wissen

Ölheizungen sind eine weit verbreitete Heiztechnik in Deutschland: Etwa ein Viertel aller Haushalte nutzt Öl als Brennstoff für die Wärmeerzeugung. Doch wie funktioniert das Heizen mit Öl und welche Vorteile und Nachteile hat es? Welche gesetzlichen Regelungen gelten für Ölheizungen und welche Alternativen gibt es

So funktioniert eine Ölheizung

Eine Ölheizung besteht aus einem Heizkessel, einem Ölbrenner, einem Öltank und einem Schornstein. Das Heizöl wird aus dem Tank über eine Pumpe zum Brenner gefördert, wo es nach einer Vorwärmphase fein zerstäubt und mit Luft vermischt in den Brennraum eingespritzt wird. Dort entzündet sich das Öl-Luft-Gemisch und erzeugt eine Flamme, die die Wärme an das Heizwasser im Kessel abgibt. Die heißen Abgase werden über den Schornstein abgeführt.

Um die Energieeffizienz einer Ölheizung zu erhöhen, werden moderne Geräte mit der sogenannten Brennwerttechnik ausgestattet. Diese nutzt nicht nur die Wärme, die bei der Verbrennung entsteht, sondern auch die Wärme, die in den Abgasen enthalten ist. Dazu werden die Abgase im Kessel so weit abgekühlt, dass sie kondensieren und dabei zusätzliche Wärme freisetzen. Diese wird ebenfalls dem Heizwasser zugeführt, wodurch der Brennstoffverbrauch und die Emissionen gesenkt werden.

Heizen mit OeL

Was ist Brennwerttechnik?

Brennwerttechnik ist eine Art des Heizens, die den sogenannten Brennwert optimal nutzt. Das bedeutet, dass nicht nur die Wärme, die bei der Verbrennung von Gas oder Öl entsteht (Heizwert), sondern auch die Kondensationswärme (Brennwert) der Abgase genutzt wird, anstatt sie durch den Schornstein abzuführen. Dadurch erhöht sich der Nutzungsgrad erheblich und es wird weniger Brennstoff verbraucht.

FAQ - Heizen mit Gas & Öl

Um das passende Heizsystem für Ihr Zuhause zu finden, sollten Sie einige Faktoren berücksichtigen, wie zum Beispiel:

 

  1. Die Größe und das Alter Ihres Hauses
  2. Die Anzahl der Bewohner und deren Heizgewohnheiten
  3. Die vorhandene Heizungsinfrastruktur (z.B. Schornstein, Leitungen, Tank)
  4. Die regionalen Gegebenheiten (z.B. Gas- oder Ölversorgung, Klima)
  5. Die gesetzlichen Vorgaben (z.B. Energieeinsparverordnung, Fördermöglichkeiten)

 

Um eine optimale Lösung zu finden, empfehlen wir Ihnen, sich von uns beraten zu lassen.

Welche Gründe sprechen für eine Gasheizung?

  • Effizienz: Gasheizungen sind bekannt für ihre hohe Effizienz. Sie wandeln einen großen Teil der Energie in Wärme um, was sie zu einer kosteneffizienten Option macht.
  • Sauberer Brennstoff: Im Vergleich zu Öl- oder Kohleheizungen verbrennt Gas sauberer, produziert weniger Ruß und hat geringere Emissionen von Schadstoffen wie Schwefeldioxid und Feinstaub.
  • Kosten: Erdgas ist oft kostengünstiger als andere fossile Brennstoffe wie Öl. Dies kann zu niedrigeren Betriebskosten führen.
  • Verfügbarkeit: In vielen Regionen ist Erdgas gut verfügbar und es gibt ein ausgebautes Netz für die Gasversorgung, was die Installation und den Betrieb erleichtert.
  • Platzsparend: Gasheizungen nehmen weniger Platz ein als Heizsysteme, die große Tanks oder Lagerräume für Brennstoffe benötigen.
  • Schnelle Wärme: Gasheizungen liefern schnell Wärme, da sie sich schnell aufheizen können.
  • Wartung: Gasheizungen erfordern in der Regel weniger Wartung als einige andere Heizsysteme, was die Betriebskosten weiter senken kann.
  • Umweltfreundlicher: Obwohl Erdgas ein fossiler Brennstoff ist, erzeugt es weniger CO2-Emissionen als Kohle oder Öl, was es zu einer umweltfreundlicheren Option macht.

Welche Nachteile hat eine Gasheizung?

 

  • Notwendigkeit eines Gasanschlusses: Die Installation kann teuer sein, und nicht alle Standorte haben Zugang zu einem Gasnetz.
  • Platzbedarf für Gastank: Wenn kein Anschluss an das Gasnetz besteht, ist ein eigener Gastank erforderlich, der ausreichend Platz benötigt.
  • Schwankende Betriebskosten: Die laufenden Kosten einer Gasheizung können aufgrund von Preisschwankungen bei Gas variieren.
  • Nutzung fossiler Brennstoffe: Gasheizungen verwenden fossile Brennstoffe, die nicht nachhaltig sind und zur Umweltverschmutzung beitragen können.
  • Weniger umweltfreundlich: Im Vergleich zu erneuerbaren Energiequellen ist die Verbrennung von Gas weniger umweltfreundlich.
  • Hohe Anschaffungskosten: Die Anfangsinvestition für eine Gasheizung kann relativ hoch sein.
  • Mögliche Emissionen: Gasheizungen können schädliche Emissionen freisetzen, die die Luftqualität beeinträchtigen und zur globalen Erwärmung beitragen.

Welche Vorteile hat eine Ölheizung?

 

  • Hohe Versorgungssicherheit: Da das Heizöl im eigenen Tank gelagert wird, ist man unabhängig von externen Versorgungsnetzen und kann den Zeitpunkt des Nachfüllens selbst bestimmen.
  • Günstige Anschaffungskosten: Eine Ölheizung kann in der Anschaffung günstiger sein als andere Heizsysteme, vor allem wenn ein bestehender Öltank weitergenutzt werden kann.
  • Hoher Wirkungsgrad: Eine moderne Öl-Brennwert-Heizung erreicht einen sehr hohen Wirkungsgrad von bis zu 98 Prozent und nutzt den Brennstoff optimal aus.
  • Kombinationsmöglichkeit mit erneuerbaren Energien: Eine Ölheizung kann problemlos mit einer Solarthermie-Anlage oder einer Wärmepumpe kombiniert werden, um den Ölverbrauch zu reduzieren und die Umwelt zu schonen.

Welche Nachteile hat eine Ölheizung?

  • Hoher Platzbedarf: Eine Ölheizung benötigt einen separaten Raum für den Tank, der bestimmte Sicherheitsanforderungen erfüllen muss. Zudem muss der Tank regelmäßig gewartet und geprüft werden.
  • Hohe Betriebskosten: Der Preis für Heizöl unterliegt starken Schwankungen und ist abhängig von der globalen Nachfrage und dem Angebot. Zudem fallen Kosten für die Lieferung, die Lagerung und die Entsorgung des Heizöls an.
  • Hohe Umweltbelastung: Die Verbrennung von Heizöl erzeugt mehr CO2 und andere Schadstoffe als andere Brennstoffe wie Gas oder Holz. Auch wenn moderne Öl-Brennwert-Heizungen die Emissionen reduzieren können, sind sie immer noch klimaschädlicher als erneuerbare Energien.

Welche gesetzlichen Regelungen gelten für Ölheizungen?

  • Austauschpflicht für alte Ölheizungen: Seit dem 1. Januar 2024 müssen unter bestimmten Bedingungen Ölheizungen, die älter als 30 Jahre sind, ausgetauscht werden.
  • CO2-Steuer auf Heizöl: Seit dem 1. Januar 2024 wird auf Heizöl eine CO2-Steuer erhoben, die den Preis für den Brennstoff verteuert. Die Steuer beginnt bei 25 Euro pro Tonne CO2 und steigt bis 2029 auf 55 Euro pro Tonne CO2 an.
  • Förderung für den Umstieg auf erneuerbare Energien: Wer seine Ölheizung durch eine neue Heizung ersetzt, kann ggf. eine Förderung von bis zu 70 Prozent erhalten. Dazu zählen zum Beispiel Wärmepumpen, Biomasse-Heizungen oder Solarthermie-Anlagen.

Welche Alternativen gibt es zur Ölheizung?

  • Wärmepumpe: Eine Wärmepumpe nutzt die Umweltwärme aus der Luft, dem Wasser oder dem Erdreich, um sie auf ein höheres Temperaturniveau zu bringen und für die Heizung und das Warmwasser zu nutzen. Eine Wärmepumpe benötigt nur wenig Strom und kann mit einer Photovoltaik-Anlage kombiniert werden, um den Eigenverbrauch zu erhöhen.
  • Biomasse-Heizung: Eine Biomasse-Heizung verbrennt nachwachsende Rohstoffe wie Holzpellets, Hackschnitzel oder Scheitholz, um Wärme zu erzeugen. Eine Biomasse-Heizung ist CO2-neutral, da das Holz nur so viel CO2 freisetzt, wie es zuvor gebunden hat. Allerdings benötigt eine Biomasse-Heizung einen Lagerplatz für den Brennstoff und einen Schornstein für die Abgase.
  • Solarthermie-Anlage: Eine Solarthermie-Anlage nutzt die Sonnenstrahlung, um Wasser zu erwärmen und für die Heizung und das Warmwasser zu nutzen. Eine Solarthermie-Anlage kann bis zu 40 Prozent des jährlichen Warmwasserbedarfs und bis zu 20 Prozent des Heizbedarfs decken. Allerdings benötigt eine Solarthermie-Anlage eine ausreichende Dachfläche und eine zusätzliche Heizung für die kalten Tage.